Matif

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Weizenpreise bröckeln an der MATIF

Der Weizenkontrakt Mai 2021 an der MATIF schloss am Mittwoch bei 216,50 €/t. Damit steht ein bisheriges Wochenminus (Stand 25.03.21, 13:00 Uhr) von rund 4 €/t zu Buche. Die Weizenpreise setzen ihren Negativtrend an der MATIF damit fort. Die neue Ernte steht aufgrund der Erwartungen ebenfalls unter Druck. Die Exportpreise sind zuletzt aufgrund von Meldungen über einen verbesserten Zustands des Winterweizens in den USA und der erhöhten Ernteschätzung aus Russland. in den Fokus gerückt. Zudem ist eine Abmilderung der russischen Exportbeschränkungen im Gespräch berichtete die Nachrichtenagentur Interfax. Das Analystenhaus Strategie Grains hat seine Weichweizenexportprognose für die EU und UK aufgrund geringerer Nachfrage aus China bereits gesenkt. Die Chinesen werden wohl auf Australien als Importpartner ausweichen, nachdem dort die größte Getreideernte aller Zeiten eingefahren wurde. Der erhöhte Bedarf an Futtermittel erweckt jedoch Zweifel an dieser Strategie. Denn das chinesische Landwirtschaftsministerium hat eine Kampagne gestartet, wonach die Landwirte auf Alternative Futtermittel neben Mais und Soja ausweichen sollen. In diesen beiden Rohstoffen wurden in der letzten Woche sehr hohe amerikanische Exporte nach China beobachtet.

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Weizenangebot leidet unter Exporttempo

Auf acht große EU-Exporteure – Frankreich, Deutschland, Polen, Lettland, Litauen, Estland, Rumänien und Bulgarien – entfielen im vergangenen Jahr 96 % der Weizenexportmengen. Ihre bisherigen Verladungen sind trotz eines Produktionsrückgangs im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt gestiegen. Zusammen haben sie bisher 15,7 Mio. t. Weizen verladen, was einem Rückgang von 12 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, aber einem Anstieg von 7 % gegenüber dem Durchschnitt. Gleichzeitig sank die gesamte Weichweizenproduktion in der EU um 11 % im Vergleich zum Vorjahr und um 10 % im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt von 116,4 Mio. t.. Die größten Produktionsrückgänge mit gab es in Rumänien (41 %), Frankreich (26 %) und Bulgarien (24 %). Da noch 20 Wochen des Wirtschaftsjahres 2020/21 verbleiben und 75 % der prognostizierten Exporte bereits verladen sind, haben einige im Markt begonnen, sich Sorgen über die Versorgungslage zu machen. Die Schätzungen über das verbleibende Angebot belaufen sich auf etwa 6 bis 6,7 Mio. t. davon etwa 1,5 Mio. t. in Frankreich 1,2 Mio. t. in Deutschland, 1,2 bis 1,5 Mio. t. in Polen und 2 Mio. t. zwischen Rumänien und Bulgarien. Es könnte ein relativ knappes Angebot an Weizen geben, wenn man das Exporttempo betrachtet, aber es scheint, dass die Preise ein Niveau erreicht haben, das neue Verkäufe begrenzt.

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MATIF Mais bleibt stabil

Der Maispreis konnte sich an der MATIF gegen den internationalen Trend halten. In seinem jüngsten Bericht nahm das USDA die Importe in die EU-27 & UK von 18 Mio. t. auf 15,5 Mio. t. zurück. Dies ist auch die logische Konsequenz mit den deutlich schwächeren Importzahlen. Der Verbrauch innerhalb der EU wurde von 79,5 Mio. t. auf 77 Mio. t. reduziert. Auch die Verarbeitung zu Futter wurde seitens der Analysten von 58,5 Mio. t. auf 56 Mio. t. reduziert. Die Exporte aus der Ukraine wurden von den Analysten unverändert auf 24 Mio. t. taxiert. In den nächsten Wochen sollten sich die Inlandspreise in der EU weiterhin stabil halten. In den nächsten Tagen könnte aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen Druck auf den ab-Station-Markt kommen. Aktuell scheint auch an der Börse die Luft raus zu sein. Der Markt hält aber seine Stabilität.

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Prognose für französische Weichweizenexporte erhöht

Nach den USDA Zahlen ist der Kurs wieder in den Abwärtstrend zurückgekehrt. Der Markt ist gestern bis auf die Unterstützung von 216 €/t gefallen. Das französische Landwirtschaftsministerium hob am Dienstag seine Schätzung für die Weizenanbaufläche 2021 auf 4,86 Mio. ha. an, gegenüber 4,73 Mio. ha. in der ersten Prognose im Dezember. Dies wäre ein Anstieg von 15,2% gegenüber der Fläche von 2020 und 0,7% höher als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Der revidierte Ausblick brachte das Ministerium näher an die Erwartungen von Händlern und Analysten, die eine Weizenfläche von etwa 5 Mio. ha. erwartet hatten. FranceAgriMer hat gestern seine Prognose für die französischen Weichweizenexporte außerhalb der EU in dieser Saison aufgrund der regen Nachfrage aus Übersee erhöht, aber die Schätzung für die Lagerbestände stabil gehalten. Frankreich wird 2020/21 voraussichtlich 7,45 Mio. t. Weichweizen außerhalb der EU-27 verschiffen, gegenüber 7,27 Mio. t. bei der letzten Schätzung. Dies liegt jedoch 45,1% unter dem Rekordwert von 13,57 Mio. t. in 2019/20. Für die zweite Saisonhälfte wird erwartet, dass sich die französischen Weizenexporte wieder auf traditionelle Absatzmärkte wie Algerien, Marokko und Ägypten verlagern.

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Hohe Weizennachfrage treibt die Preise

In den letzten beiden Tagen setzte sich der Korrekturmodus bei den Preisen weiter fort. Heute Morgen, können sich die Preise leicht stabilisieren. Der Preis kann aktuell noch bis 227 €/t korrigieren, ohne dabei den Aufwärtstrend zu gefährden. In der Spitze der Preise haben einige Länder ihre Tender abgebrochen oder erst gar nicht platziert. Gestern kaufte Algerien in einem Tender 390.000 t Weizen zu preisen zwischen $312,50 und $314,50 pro Tonne c&f. Der Großteil der Ware wird aus Frankreich erfüllt werden. Es wird aber bestimmt auch Ware aus dem Baltikum und vielleicht Südamerika in der Erfüllung dabei sein. Im letzten Tender konnte Algerien noch Ware zu einem Preis von $292 pro Tonne c&f beziehen. Der IGC schätzte die gesamte Weizenproduktion auf 30,5 Mio. t., was unter seiner früheren Prognose von 30,8 Mio. t liegt und auch unter den 41,1 Mio. t. von 2019/20. In den nächsten Tagen erwarten wir eine weiterhin gute Nachfrage aus dem physischen Markt. Es macht den Eindruck, dass etliche Verarbeiter noch einen Bedarf bis zum Anschluss der Ernte haben. Das Angebot bleibt weiterhin hinter der Nachfrage zurück.

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